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Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung von 05.08.2004 ist der Vorstandschef Michael Turgut des Hofer Finanzdienstleistungsunternehmens Futura Finanz in Untersuchungshaft genommen worden. Turgut, dessen offensive Vertriebsmethoden seit Jahren von Verbraucherschützern (unter anderem den Rechtsanwälten Schulte & Röhlke) stark kritisiert wurden und gegen dessen Unternehmen mehrere Schadenersatzklagen laufen, war in das Visier der Staatsanwaltschaft Hof geraten wegen Provisionszahlungen und Betriebsausgaben sowie deren steuerlicher Anerkennung. Turgut hatte vor kurzem mit seinen Truppen den Vertrieb der neu gegründete Deutsche Anlagen AG (DA) gestartet. In der Führung der DA sind mehrere bekannte Politiker, u.a. Rupert Scholz. Die Futura Finanz AG hatte in der Vergangenheit sehr aggressiv die vielfach kritisierte und wirtschaftlich wenig erfolgreiche Frankonia vertrieben. Auf unsere Newsletter in Bezug auf die Frankonia verweisen wir. Selbst wenn die Verhaftung der Galionsfigur des Vertriebes, Michael Turgut, keinen unmittelbaren Bezug zu den umstrittenen Vertriebsmethoden hat, bedeutet diese Untersuchungshaft einen schweren Rückschlag für die Sanierung der Frankonia AG, die aus den negativen Schlagzeilen nicht herauskommt. Auch der Vertrieb des Kapitalanlageprodukts der Deutschen Anlagen AG nimmt Schaden, weil die Futura Finanz eine Platzierunggarantie von 200 Mio. Euro für dieses Produkt übernommen hat.
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Veranwortlich im Sinne des § 10 MDSt. RA Dr. Thomas Schulte, Kurfürstendamm 42, 10719 Berlin
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