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Dresdner Bombenbauer steht vor Gericht |
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Zur Zeit wird vor dem Landgericht Dresden der Prozess des Finanzmakler aus Ellefeld, Hauptstraße, Ulrich V. verhandelt, der der am 6. Juni 2003 einen Bombenkoffer auf dem Bahnsteig des Dresdner Hauptbahnhofs abgestellt und in sieben Erpresserschreiben von der Deutschen Bank bis zu 120 Millionen Euro gefordert hatte. Näheres unter http://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/1617810.html Dieser Täter soll einschlägig bekannter Krimineller und Waffennarr, so die „Welt“ sein. Das Landeskriminalamt präsentierte bei der Verhaftung ein Arsenal mit Maschinengewehren, Handgranaten, Pistolen, Sprengstoff und Munition, die hinter einer Holzwand in seiner Wohnung gefunden wurden. Das Sprengmaterial hätte für mindestens zwei weitere Bomben des Typs gereicht, der in Dresden aufgefunden wurde. Laut Gutachter hätten bei der Explosion hunderte Menschen sterben können. Der Haupttäter, der zur Zeit in Dresden vor Gericht steht und der bereits teilweise gestanden hat, soll als Handelsvertreter bis zu seiner Verhaftung Produkte der Futura Finanz AG, demgemäß Beteiligungen an der Frankonia Gruppe vertrieben haben. Die Futura Finanz AG teilte hierzu mit, dass dieser Täter vermutlich vom 23.01.2002 bis zum 24.09.2003 Mitarbeiter des Hauses gewesen wäre. Er habe am 14.06.2002 ein Führungszeugnis ohne Eintragungen gehabt. Die Futura Finanz AG weiter in dem Schreiben vom 07.10.2004: Am 24.09.2003 wurde der Mitarbeiter aus nun nicht mehr bekannten Gründen gekündigt. Ob es sich hierbei um die von Ihnen gesuchte Person handelt, sei ungewiss. Einen anderen Vermittler, auf den diese Beschreibung zutreffen würde, gab es und gibt es nicht, so die Futura Finanz AG. Zur Zeit behauptet der Täter, daß ehemalige Geschäftspartner vor Gericht in Dresden, dass Mittäter ihn zu der Tat erpresst hatten. Der Täter war bereits seit Jahren kriminell aktiv, er soll in Haft gesessen haben, unter anderem wegen Raubdelikten, Diebstählen und Erpressung. 1989 hatte er einen Überfall auf ein Postfahrzeug geplant, der jedoch vereitelt wurde, so die „Welt“. Schweren Schaden an der Reputation erlitt die Gesellschaft als der Vorstandsvorsitzende Michael Turgut in Haft genommen worden war; siehe auch . Nach einigen Tage wurde Turgut nach Kautionzahlung von 5 Mio € aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Futura Finanz AG vertrieb Beteiligungen an der Deutschen Frankonia, die sich in wirtschaftlich schwerem Fahrwasser befindet siehe auch In einem Gerichtsverfahren wurde der standardisierte Vertrieb der Produkte als „Täuschung der Anleger“ siehe auch hier Die Futura Finanz AG war mehrfach wegen rüden Vertriebsmethoden aufgefallen (Capital Heft 21. S. 126 aus dem Jahre 2004). |
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